Aktuelles

Segen, 31. März 2020

Von guten Mächten
Gerade jetzt, wenn keine Gottesdienste gefeiert werden können und Menschen vor geschlossenen Kirchentüren stehen, ist der Segen Gottes, wenn auch nicht direkt zugesprochen sondern gesendet, nötig:

Der HERR gewähre dir zu aller Zeit seinen Segen.
Er lege seine Gnade auf jedes seiner Jahre.
Er schaue dich an Tag für Tag voller Erbarmen und Güte.
Er lasse dich keinen Augenblick unbehütet. Der HERR halte deine Zeit in seinen Händen
Und lasse, wenn die Zeit gekommen ist,
sie für dich Ewigkeit werden.

aus: Anette Soete, Das kleine Buch der Zeit

Sonntag Judika, 29. März 2020

Das Evangelium des Sonntags Judika in der Übersetzung Dr. Hermann Menges:
Joh.18,28 Man führte Jesus dann aus dem Hause des Kaiphas nach der Statthalterei; es war früh am Morgen. Die Juden selbst gingen dabei nicht in die Statthalterei hinein, um nicht unrein zu werden, sondern das Passah essen zu können. 29 Darum kam Pilatus zu ihnen hinaus und fragte sie: »Welche Anklage habt ihr gegen diesen Mann zu erheben?«
30 Sie antworteten ihm mit den Worten: »Wenn dieser Mensch kein Verbrecher wäre, so hätten wir ihn dir nicht überliefert!«
31 Da sagte Pilatus zu ihnen: »Nehmt ihr ihn und richtet ihn nach eurem Gesetz.« Da entgegneten ihm die Juden: »Wir haben nicht das Recht, jemand hinzurichten« –
32 so sollte sich das Wort Jesu erfüllen, durch das er die Art seines Todes angedeutet hatte.
33 Pilatus ging nun wieder in die Statthalterei hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: »Bist du der König der Juden?«
34 Jesus antwortete: »Fragst du so von dir selbst aus, oder haben andere es dir von mir gesagt?«
35 Pilatus antwortete: »Ich bin doch kein Jude! Dein Volk und zwar die Hohenpriester haben dich mir überantwortet: was hast du verbrochen?«
36 Jesus antwortete: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, so würden meine Diener (für mich) kämpfen, damit ich den Juden nicht überliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.«
37 Da sagte Pilatus zu ihm: »Ein König bist du also?« Jesus antwortete: »Ja, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen; jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.«
38 Darauf antwortete ihm Pilatus: »Was ist Wahrheit?!« Nach diesen Worten ging er wieder zu den Juden hinaus und sagte zu ihnen: »Ich finde keinerlei Schuld an ihm.
39 Es ist aber herkömmlich bei euch, dass ich euch am Passah einen (Gefangenen) freigebe: soll ich euch also den König der Juden freigeben?«
40 Da riefen sie wieder laut: »Nein, nicht diesen, sondern den Barabbas!« Barabbas war aber ein Räuber.
19,1 Da ließ nun Pilatus Jesus ergreifen und geißeln; 2 dann flochten die Soldaten eine Dornenkrone, setzten sie ihm aufs Haupt und legten ihm einen scharlachroten Mantel um; 3 hierauf traten sie vor ihn hin und riefen aus: »Sei gegrüßt, Judenkönig!« und versetzten ihm Schläge ins Gesicht. 4 Pilatus kam dann wieder heraus und sagte zu ihnen: »Seht, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr erkennt, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde.« 5 So kam denn Jesus heraus, indem er die Dornenkrone und den Purpurmantel trug, und Pilatus sagte zu ihnen: »Seht, der Mensch!« AMEN
Gegen jeden äußeren Anschein ist Jesus hier Herr der Lage. Er erfüllt den Willen Gottes, seines Vaters, der ihn zu den Menschen gesandt hat. Zugleich ist hier das Bild eines Menschen zu erkennen, der zu Unrecht in die Mühlen einer Unrechtsjustiz geraten ist. Er ist als der Leidende derjenige, der an der Seite derer steht, die zu Unrecht angeklagt und verurteilt wurden. Von ihnen gab und gibt es so unendlich viele in dieser Welt. In Jesus wird sichtbar, wie zerstörerisch Willkür und Gewaltherrschaft sind.
Was ist Wahrheit? Nicht das, was vor Augen steht.
Als einer, der sich selbst ausgeliefert hat, tritt Jesus in der Schlussszene vor das Volk, vor seine Anhänger und Gegner. Die entscheidenden Worte spricht nun aber Pilatus: „Seht, ich führe ihn zu euch heraus, damit ihr erkennt, dass ich keinerlei Schuld an ihm finde. Seht, der Mensch!“ Was geschieht, wenn wir ihn sehen? In den Augen des Geschundenen kann ich mich mit den Brüchen meines Lebens, meinem Scheitern, meinem Schmerz und meinen Hoffnungen wiederfinden. In diesem Blick erlebe ich, dass Jesus an meiner Seite steht, was immer auch geschieht. Durch sein Vertrauen kann ich Kraft gewinnen. AMEN


Psalm 43 in der Übertragung von Peter Spangenberg, Hamburg, 1995
Lieber Gott,
setz du dich doch bitte für mich ein
und nimm meine Sorgen in deine Hand,
und beschütze mich vor falschen Freunden.
Du bist doch mein Gott und hast höchstes Ansehen.
Ich möchte nicht immer so traurig sein,
weil ich nicht zurechtkomme im Alltag
und viele Schwierigkeiten habe mit Menschen.
Mach es hell vor meinen Augen,
lass mich einsehen, was du sagst,
damit ich immer wieder zurückfinde auf deinen Weg
und aufblicken kann zu dir
und deine Stimme in meinem Herzen höre,
wenn du bei mir zu Besuch bist.
Ich möchte immer wieder zurückfinden in die Kirche,
hin zum Altar,
von dem so viel Segen ausgeht,
deine Nähe, guter Gott;
denn durch dich lerne ich wieder lachen,
so dass ich dir danken kann. AMEN

Von guten Mächten

Von guten Mächten Von guten Mächten
treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich
diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen
in ein neues Jahr.

Von gutem Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist bei uns
am Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Ihre Kirche ist erreichbar!

Die Sankt-Andreas-Kirche und das Evangelische Kirchenzentrum sind geschlossen und große Teile des Gemeindelebens ruhen. Die Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde sind aber telefonisch zu erreichen. Unter der bekannten Telefonnummer 05381/ 94290 melden sich Pfarrer Tim-Florian Meyer oder Pfarrer Thomas Weißer. Für die Propstei Gandersheim-Seesen ist Propst Thomas Gleicher unter 05381/ 942920 erreichbar. Aktuelle Informationen und gute Gedanken finden sich auf der Internetseite: Kirchengemeinde Seesen, ebenso eine deutschlandweite Übersicht über Gottesdienste, Andachten und christliche Inhalte sowie regionale Angebote der Kirchengemeinden im Internet.Angebote

Die für Ende April und Anfang Mai geplanten Konfirmationen werden auf den 27. September und den 4. Oktober 2020 verlegt.

23. März 2020 Lätare – Freuet Euch

Lätare

Wie schade, dass wir uns in dieser Woche nicht in unserem gemeinsamen Haus, unserer Sankt-Andreas-Kirche treffen können. Denn dann könnten wir uns gemeinsam an den Paramenten erfreuen, die wir erst seit drei Jahren unser Eigen nennen können. Sie werden mitten in der Passionszeit nur zum Sonntag Lätare herausgeholt. Zum einen zeigen sie an, dass die Hälfte der Passionszeit nun schon vorüber ist und dass das Fest der Auferstehung naht. Zum anderen verdeutlichen Sie, dass, so schwer und so dunkel ein Leid auch sein mag, es nicht nur schwarz oder weiß gibt. Selbst im Leid können Lichtblicke sichtbar werden. Neues Leben gibt es durch das Kreuz hindurch.

Das Lied „In dir ist Freude“ (EG 398) zeigt dies für mich besonders deutlich. Denn trotz allem, was uns im Leben an Bösem und Üblen zustoßen kann, endet es im lobenden Halleluja.

1. In dir ist Freude in allem Leide,
o du süßer Jesu Christ!
Durch dich wir haben himmlische Gaben,
du der wahre Heiland bist;
hilfest von Schanden, rettest von Banden.
Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet,
wird ewig bleiben. Halleluja.
Zu deiner Güte steht unser G'müte,
an dir wir kleben im Tod und Leben;
nichts kann uns scheiden. Halleluja.
2. Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden
Teufel, Welt, Sünd oder Tod;
du hast's in Händen, kannst alles wenden,
wie nur heißen mag die Not.
Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren
mit hellem Schalle, freuen uns alle
zu dieser Stunde. Halleluja.
Wir jubilieren und triumphieren,
lieben und loben dein Macht dort droben
mit Herz und Munde. Halleluja.
Wer mag, höre sich diese Aufnahme aus Nürnberg an oder singe gleich mit. Video Bleiben Sie gesegnet und behütet

Sonnenaufgang in Scharbeutz

Sonnenaufgang in Scharbeutz

23. März 2020

Nun sitzen wir alle ziemlich fest in unseren Wohnungen und kommen nur zu kürzeren Spaziergängen hinaus. „Abstand halten“ ist die Devise. Trotzdem ist es möglich, zusammenzurücken. Auch das Telefon wird wieder wichtiger … zum Beispiel für die Seelsorge u.a.

Eine Freundin von mir ist Pastorin in Scharbeutz an der Ostsee. Wir sprachen kurz miteinander, was wir in den Gemeinden noch tun können und wie wir unsere Arbeit jetzt organisieren. Ich beneidete sie etwas, da sie ja gleich vor der Haustür den Strand und die Ostsee habe. Da machte sie das Angebot, morgens früh um 7:00 den Sonnenaufgang für mich zu fotografieren. Dann hätte ich auch etwas davon. Und ich darf diese Bilder vom Samstag mit Ihnen teilen. Auch so können wir vielleicht näher zusammen rücken.

Bleiben Sie gesegnet und behütet!“

Mittagsläuten in Dekanat und Propstei

Mittagsläuten in Dekanat und Propstei

Dechant Stefan Lampe, Pröpstin Elfriede Knotte und Propst Thomas Gleicher setzen ein ökumenisches Zeichen und bitten die Gemeinden der Propstei Gandersheim-Seesen sowie die Gemeinden des Dekanats Alfeld-Detfurt, mittags um 12.00 Uhr für drei Minuten die Kirchen-Glocken läuten zu lassen. „Das Läuten ruft zum Gebet angesichts der Corona-Krise und lässt uns dankbar an die vielen Menschen denken, die sich aktuell in besonderer Weise um ihre Mitmenschen kümmern“, betont Dechant Stefan Lampe.

Eine zeitgleiche Bitte kommt vom Landesbischof der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig, Dr. Christoph Meyns. Dieser hat in einem aktuellen Schreiben alle Kirchengemeinden in der Landeskirche Braunschweig gebeten, täglich um 12 Uhr die Kirchenglocken zu läuten. Ziel sei es, das sich Menschen in dieser Zeit miteinander durch ein gemeinsames Gebet verbinden.

Anlass der Bitte ist das generelle Verbot von Gottesdiensten und religiösen Versammlungen, das durch die staatlichen Behörden erlassen worden ist, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Der Landesbischof empfiehlt beim Läuten so zu beten:

„Herr, unser Gott, lass uns jetzt im Glauben zusammenstehen. Stärke unser Vertrauen und unseren Mut. Unsere Worte und unsere Taten mögen von Liebe erfüllt sein. Sei bei allen, die krank sind, sich Sorgen machen oder Angst haben. Segne alle, die ihnen helfen. Schenke uns allen Geduld und Kraft. Das bitten wir dich durch Jesus Christus. Amen“

Vivat Sankt Petersburg

Vivat Sankt Petersburg

Nun ist es noch nicht einmal 14 Tage her, dass das Vokalensemble Vivat aus Sankt Petersburg in unserer Sankt-Andreas-Kirche gastierte. Viele waren gekommen und erlebten ein ganz besonderes Konzert. In der ersten Hälfte klassische und liturgische Gesänge; in der zweiten Hälfte Lieder aus dem Volke mit einigen Spottliedern. Die Zuhörerschaft war begeistert, weil die Lieder zum Lachen und zum Träumen einladend hervorragend dargebracht wurden.

Vieles ist seither in unserem Land geschehen: Alle Gottesdienste sind abgesagt, Menschen sollen sich nicht mehr trafen, in den Geschäften wird manch ein Artikel gehamstert. Vielleicht möchten Sie sich an den Abend mit Vivat zurückversetzen? Dann empfehle ich Ihnen den folgenden Link. Die Besetzung ist zwar nicht die aktuellste, aber auch in der dort zu hörenden Besetzung war das Ensemble schon bei uns.

Video

Auch in diesen schweren Zeiten Kirche erleben

digitale Kirche

Um auch in dieser Zeit das soziale Engagement nicht zu verlieren, möchten wir an dieser Stelle eine Alternative zu Gottesdiensten in der Kirche vorstellen.

Hier können Sie auch von zu Hause weiterhin die Kirche erleben!

ACHTUNG: Alle Gemeindeveranstaltungen sind bis zum 19. April abgesagt!

Wir folgen der dringenden Empfehlung aus dem Landeskirchenamt: bis zum 19.4. sind alle Veranstaltungen (inkl. Gottesdienste) abgesagt. Das ist ein sehr schwerer Schritt! Wir sind weiterhin erreichbar: per Telefon, per Email und im Internet. Lassen Sie uns in Kontakt bleiben!

Hier können Sie sich über die offiziellen Vorgaben informieren!

Steh auf und geh! Weltgebetstag 2020 wurde in St Andreas Kirche ökumenisch gefeiert

Weltgebetstag

Interessante Kostproben aus Simbabwe- durch viel Musik, gelungene Anspiele, Dias und leckere Speisen.

Steh auf, nimm dein Schicksal selbst in die Hand – das ist die Botschaft des Weltgebetstags 2020 aus Simbabwe. Der deutsche Weltgebetstag unterstützt den Mut im Gebet, mit Projekten zur Frauenförderung und einer Entschuldungsaktion. Mehr als 20 Ausführende beteiligten sich, um diesen besonderen Tag am 6. März 2020 zu gestalten. Trotz der schwierigen Situation in Simbabwe, die von extremer Dürre, Wassermangel und Hunger, Misswirtschaft und Korruption geprägt ist, vermittelte die Weltgebetstagsordnung 2020 eine klare Botschaft der Hoffnung und des Aufbruchs. „Komm, nimm dein Bett und geh, du schaffst es!“, so hieß es in den Liedern, die durch die Mädchenkantorei unter der Leitung von Herrn A. Pasemann mitreißend vorgetragen und durch Frau L. Seidig und Frau G. Günzel-Oberbeck und Frau J. Oberbeck rhythmisch unterstützt wurden.

Der Gottesdienst zum Weltgebetstag kommt von Frauen aus Simbabwe. So wurde die Kirche unter der Federführung von Frau A. Oelhoff passend geschmückt und die ökumenische Frauengruppe studierte Texte und Anspiele ein, die den Gottesdienst auflockerten und das Thema des Bibeltextes aus Johannes 5, zur Heilung eines Kranken, lebendig vermittelten. „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“ kam hier in Wort und Anspiel zum Ausdruck.

Im Anschluss wartete das hübsch vorbereitete Kirchenzentrum auf interessierte Gäste. Über 70 Frauen folgten der Einladung. Frau P. Rotfuchs hatte Salat und eine Reisspeise nach landesüblichem Rezept vorbereitet und weitere Frauen brachten Nachtisch ein, der gekostet werden konnte. Ein besonderer Gaumenschmaus war das! Dann wurde Simbabwe durch Dias und Informationen zum Land von Frau R. Schwabe vorgestellt und das Thema vertieft durch Ausführung von Ehepaar Leuschner, die 30 Jahre in Simbabwe gelebt haben. Die Abschlussworte sprach Frau H. Gleicher, die auch die Weltgebetstagskerze an die katholischen Frauen der Seesener Maria- Königin Gemeinde übergab.

Der nächste WGT 2021 wird dort am 05.03.21 ökumenisch gefeiert werden. Ab 18.30 Uhr dreht sich dann alles um Vanuatu. (GO)

INFO: Der Weltgebetstag

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und am ersten Freitag im März in mehr als 120 Ländern rund um den Globus gefeiert. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in der weltweit größten ökumenischen Frauenbewegung untrennbar zusammen. Im Jahr 2019 kamen in Deutschland anlässlich des Weltgebetstags aus Slowenien Spenden und Kollekten von über 2,5 Millionen Euro zusammen.

Glaubensfliesen

Glaubensfliesen
Im Konfirmandenunterricht gestalteten die Jugendlichen ihre eigene persönliche „Glaubensfliese“. Mithilfe vieler kreativer Materialien hieß es nur: Gestaltet auf der Fliese Euren Glauben und lasst bitte einen Rand von etwa 2 cm. Mit viel Engagement wurde mit Mosaiksteinen, Holzfurnier, Filz oder Holzperlen u.v.a.m. zu Werke gegangen. Als alle fertig waren, suchte sich jed*r einen Platz und überlegte, welche vier Begriffe zum Glauben für ihn/sie im Moment wichtig seien und sich in der Fliese wiederspiegelten und schrieben diese auf die freigelassenen Ränder. Schließlich wurden sie vorgestellt und passend aneinandergelegt. So gestaltete sich aus den einzelnen Glaubensfliesen ein sehr unterschiedliches kreatives Ganzes unseres christlichen Glaubens.

Besuch vom Landesbischof Dr. Meyns

Besuch vom Landesbischof Dr. Meyns
Unsere noch junge Propstei Gande4rsheim-Seesen wurde von unserem Landesbischof Dr. Meyns visitiert. Das heißt: er4 kam zu Besuch, hatte viele Termine mit den Pfarrer*innen, den Mitarbeiter*innen der Jugend, der Presse und Wirtschaft, und, und und. In diesen vielen Gesprächen erfuhr er viel über unsere Propstei, über unsere Stärken und auch unsere Schwächen. Bei der Synode machte er Mut, über die Zukunft der Kirche nachzudenken.

Fasching mit Klub 18

Fasching mit Klub 18
Am Faschingsdienstag tobte der Bär. Klub 18 feierte ausgelassen Karneval und Frank Bleyer legte die passende Musik auf. Kaum waren die ersten Akkorde zu hören, füllte sich die Tanzfläche und blieb so, bis es schließlich hieß: Leider ist jetzt Schluss, Gottes Segen begleite Euch auf Eurem Weg Heim.

Ein Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

Danke
Danke sagte die Kirchengemeinde Sankt Vitus und Sankt Andreas allen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Wir blickten zurück auf das vergangene Jahr und stellen fest, dass es doch ein ganz außerordentliches gewesen ist. Das neue Geläut ist nur ein Höhepunkt gewesen. Ohne die vielen Ehrenamtlichen, die Zeit, Energie und so viel persönliches Engagement in die Kirchengemeinde einbringen, wäre dieses reichhaltige kirchliche Leben nicht möglich! DANKE Ihnen allen!

Superwochenende

Handglockenchor


Das vergangene Wochenende zeigte einmal mehr die Vielfalt der Aktivitäten in unserer Kirchengemeinde. Am Samstagmorgen trafen sich im Raum unterm Dach die KFS-Konfirmand*innen und näherten sich an König David an. Bibelarbeit war hier die vorherrschende Methode. Zur selben Zeit feierte die Kinderkirche im Saal mit Joel, der ein Fest feierte. In der Sankt-Andreas-Kirche geschah ein weiteres: Aus dem Workshop „Handglockenchor“ entwickelte sich der „Handglockenchor Seesen“, der erste in unserer Landeskirche! Mittwochs um 17:00 Uhr werden die regelmäßigen Proben im Saal stattfinden.

Schließlich feierten wir am Sonntag Gottesdienste. In der Sankt-Andreas-Kirche waren die Erwachsenen zugegen, im Raum unterm Dach die Kirchenentdecker. Sie erlebten das große Glück beim Wiederfinden des verlorenen Silbergroschens.

Rückblick Weihnachtskreisfest

Rückblick Weihnachtskreisfest
„Nach alter Tradition endet der Weihnachtsfestkreis mit dem letzten Sonntag nach Epiphanias. Andere erklären, Mariae Lichtmess (2.2.) sei der Schlusspunkt. Wie dem auch sei, wissen wir doch, dass nun eine Zwischenzeit beginnt. Es sind die Wochen vor der Passionszeit und damit vor dem Osterfestkreis. Deshalb können wir ein wenig zurückblicken auf die ausgehende Weihnachtszeit. Musikalische Höhepunkt konnten erlebt werden wie das Advents- und Weihnachtsliedersingen oder das Weihnachtsoratorium. Zu Heiligabend kamen das erste Mal Kinderkirche, Kirchenentdecker und Konfirmand*innen zusammen und gestalteten gemeinsam das Weihnachtsstück. Und auch später begingen wir diese Festzeit nicht nur in Gottesdiensten. Mit „Celtic Christmas“ erlebten wir gleich zu Beginn des neuen Jahres einen musikalischen Höhepunkt und zeigten, dass Weihnachten eben nicht nur Heiligabend mit dem 1. Und 2. Christfest ist, sondern eine Strahlkraft besitzt.“

Mitgliederversammlung und Filmabend im Januar

Weltgebetstag SimWeltgebetstag Simbabwebabwe


Das Jahr 2020 hat für das Vorberetungsteam der Frauenhilfe rege gestartet und auch die Rechnungsprüfung für 2019 ist abgeschlossen. So soll am letzten Dienstag im Januar, 28.01.2020 um 19.30 eine Mitgliederversammlung abgehalten werden. Treffpunkt ist der Saal im Kirchenzentrum "Hinter der Kirche 1a". Hier findet nach der Mitgliederversammlung dann auch der Kinoabend statt. Gezeigt wird ab 20.00 Uhr auf der großen Leinwand die dramatische Filmkomödie aus dem Jahr 2014 "Ein Sommer in der Provence". Der Film wurde von Rose Bosch geschrieben und inszeniert, Produzent ist Ilan Goldmann. Mit dem Film bleibt Rose Bosch ihrem Kernthema, den Kindern, treu. Mit Blick für Details denkt sie sich hinein in die beiden zwangsurlaubenden Jugendlichen Léa (Chloé Jouannet) und Adrien (Hugo Dessioux) und in ihren sechsjährigen gehörlosen Bruders Théo (Lukas Pelissier). Die Kinder werden ohne Vorwarnung bei ihrem Opa in der Provence "geparkt". Die Schönheiten der südfranzösischen Landschaft, die der Film in verschwenderischer Fülle präsentiert, lassen die Kinder kalt, aber das schwächelnde Handynetz grenzt für sie an einen Super-GAU. Der Aussteigergroßvater Paul (Jean Reno) mit ausgeprägter Aversion gegen die Elektriktricks des Internets, profitiert unerwartet von der modernen Kommunikation.
Der Film entführt die Frauen in den Sommer der Provence. Er regt zum Nachdenken und Lachen an und ist eine perfekte Einstimmung für ein neues Jahr, denn er kommt leicht und beschwingt daher und punktet durch wunderschöne Bilder. Mitglieder, sowie alle interessierten Damen aus Seesen und Umgebung, sind herzlich eingeladen diesen ersten Abend der evangelischen Frauenhilfe Seesen zu genießen.

Am Dienstag, 25. Februar 2020 geht es dann in die Weltgebetstagsvorbereitungen. "Steh auf und geh!" So lautet der Ruf in diesem Jahr aus dem WGT- Land Simbabwe. Helferinnen, die Lese- , Darsteller-, oder Musikrollen übernehmen wollen, die eine landestypische Speise einbringen, oder sich für die besondere Deko engagieren wollen, sind herzlich zur Vorbereitung am 25.02.2020 um 19.30 Uhr ins Kirchenzentrum (1. Etage) eingeladen.
Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.
2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe. Der WGT geht über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg. Seit über 100 Jahren ist er ein starkes Engagement von Frauen für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Gefeiert wird weltweit am 06. März 2020. Die Ausrichtung findet in diesem Jahr in der St. Andreas Kirche in Seesen um 18.30 Uhr statt. Der Gottesdienst wird Ökumensich gefeiert und auch die Gemeinden der umliegenden Dörfer sind herzlich eingeladen. Für Infos steht Frau Günzel-Oberbeck 05381/3543 bereit. (GO)


1. Sonntag nach dem Christfest

1. Sonntag nach dem Christfest
1. Sonntag nach dem Christfest (29. Dezember 2019) Am 1. Sonntag nach dem Christfest tauchte die Sonne den Altar in ein ganz besonderes Licht. In der Predigt hieß es zum Predigttext aus dem Buch Hiob, Kapitel 42: „Was Hiob eben noch als sein stärkstes Argument gegen Gott zu haben glaubte, seine Selbstrechtfertigung, wird von Gott schlicht ignoriert. Hiob muss erst auch diesen letzten Halt verlieren, bevor er – in großer Einsamkeit – vor Gott steht … nicht mehr getrübt durch sein eigenes Wollen. In diesem Moment – Hiob gleichsam elend, nackt und bloß – tut sich Gottes Geheimnis auf! Vielleicht werden wir auch eines Tages wie Hiob sagen: Ich hatte dich nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.

Der Taufbaum

Der Taufbaum
Dass der Taufbaum in der Sankt-Andreas-Kirche nicht mehr alle Täuflinge aufnehmen konnte, war allen bewusst. Nun haben wir endlich eine gute Lösung gefunden und in die Tat umgesetzt. Die vergangenen 10 Jahrgänge an Täuflingen sind in der Kirche verblieben. Alle anderen fanden nun ihren Platz am Taufbaum im Evangelischen Kirchenzentrum. Wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir noch Platz für ein paar mehr.

Heiligabend 2019

Heiliagabend 2019
So konnte am Heiligen Abend unsere Kirche erstrahlen. Und in der Nacht gab es eine ganz besondere Stimmung, denn uns ist heute der Heiland geboren.

Die Weihnachtsbaumaktion

17. Dezember 2019

Die Weihnachtsbaumaktion

Am 17. Dezember sollte es endlich soweit sein: der Weihnachtsbaum für die Sankt-Andreas-Kirche sollte gleichsam eingebracht werden. Familie Schwerdtfeger stifte ihn. In der Steinbühlstraße trafen sich folglich alle Beteiligten, begutachteten den Baum, sicherten und fällten ihn. Mit Hilfe zweier Traktoren konnte er zur Kirche gebracht werden. Dort musste er nur noch „angespitzt“ werden und schon ging es mit vereinten Kräften in den Kirchraum. Besonders brenzlig wird es beim Aufrichten. Doch auch dieses Mal klappte es beim ersten Versuch. Herzlichen Dank allen, die dabei waren!

Musizieren in der Adventszeit

15. Dezember 2019

Musizieren

Es ist seit vielen Jahrhunderten eine gute Tradition, dass in vielen Familien gemeinsam musiziert wird, um sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Auch in unserer Sankt-Andreas-Kirche hat das gemeisame Musizieren einen hohen Stellenwert. So kamen am 3. Sonntag im Advent wieder die Chöre an Sankt Andreas, der Propstei-Posaunen-Chor, die Flötenkinder und der Flötenkreis zusammen. Viele kamen, um zu singen, einfach nur zuzuhören, in Erinnerungen zu schwelgen und sich überraschen zu lassen z.B. vom Halleluja Händels. Auf diese Weise ist es eine schöne Art, sich auf das kommende Fest einzustimmen.

Sie sind wieder da!

26. November 2019

Glocken

„So oft wurden wir gefragt, wann den die Züchnerglocken zur Sankt-Andreas-Kirche zurückkämen. Nun sind sie endlich wieder da. Zum einen: Das Podest auf der Nordseite der Kirche war im Oktober gegossen worden und ist nun durchgehärtet. Zum anderen: Malermeister Heise hat sich um die Glocken gekümmert. Sie gereinigt, von losem Rost befreit und sie mit einer konservierenden Schicht überzogen. Nun hat Herr Hirschfeld sie zurückgebracht. Danke an alle bisher Beteiligte. Nun müssen nur noch die roten Bolzen abgeschnitten werden (sie wurden für den Transport benötigt). Die Schnittflächen werden danach gleich versiegelt. Und ein Informationsschild soll natürlich auch noch erstellt werden, um auf die Geschichte dieser Glocken aufmerksam zu machen.

Ein herausragendes Erlebnis

23. November 2019

Nebel

Am Vorabend des Ewigkeitssonntags (er wird auch als Gedenktag der Entschlafenen begangen) ist es Tradition, in der Sankt-Andreas-Kirche Musik zu lauschen. In diesem Jahr wurde u.a. das Requiem von Gabriel Faure unter der Leitung von Propsteikantor Pasemann aufgeführt. Dieses Werk, das Faure nach dem Tod seines Vaters 1885 zu komponieren begann und kurz vor dem Tod seiner Mutter 1887 vollendete, zeichnet sich dadurch aus, dass neben dem trauernden Moll immer wieder das hoffnungsvolle Dur aufblitzt, das dem Tod etwas Tröstliches zu geben vermag. Ein Dank sei allen Musiker*innen gesagt, die dieses herausragende Musikerlebnis möglich machten.

Weg und Anknuft

Novembertreffen der Evangelischen Frauenhilfe Seesen

Frauenhilfe

Unter dem Motto "Weg und Ankunft" macht sich die evangelische Frauenhilfe Seesen, am Dienstag, den 26.11.19 auf ihren Weg in den bevorstehenden Advent. Die interessierten Teilnehmerinnen treffen sich an diesem Abend um 19.30 Uhr am Kirchenzentrum "Hinter der Kirche 1a" in Seesen, um einen kurzen, besinnlichen Weg zwischen Kirche, Museum und St. Vitus in Ruhe und Besinnung zurückzulegen. In der Dunkelheit kommen die wunderschön angeleuchteten, seesener Bauten ganz anders zum Ausdruck, als in der Helligkeit und Hektik des Tages. Eine Andacht und Musik werden dazu beitragen, die bevorstehende Zeit des "Wartens auf die Ankunft" bewusster zu gestalten, denn es ist oft schwer bei aller Arbeit, allem Erledigen der Vorbereitungen auf Advent und Weihnachten zur Ruhe zu kommen.
Dieses letzte Treffen in 2019 wird außerdem mit einem gemütlichen Teil, bei Tee, Suppe und Brot ausklingen. Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele bekannte und unbekannte Frauen, die sich an diesem Abend warm angezogen auf den Weg machen und sich einlassen auf den kleinen Weg am Abend und die Ankunft in einem warmen, schön vorbereiteten Raum.
Nachfragen nimmt Frau Günzel-Oberbeck (05381/3543) entgegen. Am letzten Dienstag im Januar 2020 trifft sich die Seesener Frauenhilfe dann wieder. Nach einer kurzen Mitgliederversammlung um 19.30 Uhr im Kirchenzentrum wird es ab 20.00 Uhr einen Filmabend geben. Gezeigt wird "Ein Sommer in der Provence", ein Film, der die Frauen, mitten im Winter, in eine ganz andere Welt entführen wird. Die dramatische Film-Komödie aus dem Jahr 2014 wurde geschrieben & inszeniert von Rose Bosch und produziert von Ilan Goldman. (GO)

Klub 18 und Team Farbenfroh

Freitag, 15. November 2019

Team Farbenfroh udn Klub 18

Klub 18 und Team Farbenfroh veranstalteten im Evangelischen Kirchenzentrum gemeinsam eine Party. Vier Stunden konnten Menschen mit und ohne Behinderung sich nach den Rhythmen der Musik bewegen. Besonders schön war die friedliche und ausgelassene Stimmung, in der alle miteinander feierten. Danke an alle, die dieses kleine Fest vorbereiteten!

Ein Schreiben des Dankes

Sehr geehrter Herr Leßmann Sehr geehrter Herr Leßmann,
Als «Tochter mittleren Alters» und Tochter «alternder Eltern» möchte ich mich bei Ihnen sehr herzlich bedanken für einen ganz besonderen Theaterabend vorgestern in der Seesener St. Andreaskirche. Sie haben dem Publikum (leider, wie ich fand, viel zu dünn besetzt!) mit dem Stück « Ein Tag mit Herrn Jules » eine wundersame Geschichte in einer wunderbaren Inszenierung und mit einer bewundernswerten Interpretation und Präsentation beschert. Der Abend hat – und dies sicherlich nicht nur mich – sehr berührt, bewegt und wird lange nachwirken und viele Gedankengänge anregen. Am Ende des Stücks hat der Zuschauer «Sie», vielleicht aber zugleich auch «sie» (= Alice) nur ungern allein zurückgelassen. So manch einer hätte Sie/sie vielleicht gerne zu einem vertrauteren Gespräch zu sich nach Hause eingeladen, um sich mit Ihnen über diese hoch komplexe und tiefgehende Thematik auszutauschen. Doch sicherlich sind sich viele Zuschauer auch der unglaublichen physischen und mentalen Herausforderung Ihrer Darbietung bewusst gewesen. Und so ging jeder seines Weges, mit seiner Mischung aus vielerlei Gefühlen, Hinterfragungen und gedanklichen Anregungen. Sehr geehrter Herr Leßmann, ich wünsche Ihnen, mit Ihren Darbietungen noch recht viele Menschen nachhaltig zu berühren, anzurühren und dadurch vielleicht so manche unsichere oder unglückliche Verhaltensweise zu beeinflussen.
In aufrichtigem Respekt und großer Dankbarkeit bin ich mit herzlichen Grüßen,
Silke GODIER

Vielen herzlichen Dank,
sehr geehrte Frau Godier,
für Ihre zugewandten Zeilen. Ich freue mich sehr, wenn ich solch würdigende, dezidierte Worte zu dieser Inszenierung lesen darf. (Zumal sich ebenso die Presse - personell oder in der Auseinandersetzung – “dünn” präsentiert) Ich schätze das Spiel an so gegensätzlichen Orten wie der imposanten Kirche in Seesen und am nächsten, dem gestrigen Abend in der gut beheizten Bibliothek mit ansteigenden Zuschauerreihen in Soltau – und bleibe hoffnungsfroh, auch im nächsten Jahr weiteren Gastspiel-Einladungen folgen zu können. Nochmals Dank für Ihre besonderen Worte
und mit herbstlichen Grüßen aus Bremen:
Martin Leßmann

Laterne mit den Zwergen

Donnerstag, 14. November 2019

Laterne mit den Zwergen Die Zwerge luden ein zum Laterne-Gehen. Vorher konnten alle Punsch trinken und mit Laugengebäck stärken. Im Hof versammelten sich die Großen und die Kleinen, erlebten die Geschichte, wie St.Martin seinen Mantel teilte, und dann ging es hinaus in die dunkle und finstere Nacht. Licht in die Welt tragen. Für die Kleinsten sicher ein Abenteuer.

Volkstrauertag 2019

Freitag, 15. November 2019


Volkstrauertag 2019
Anschlag auf Betende und Mord in Halle an der Saale

(csc) Eine massive Eingangstür verhinderte am 9. Oktober 2019 den Zutritt des späteren Mörders in die Synagoge zu Halle und ein Blut-bad unter unseren jüdischen Brüdern und Schwestern. Nachdem ihm der Zutritt in die Synagoge nicht möglich war, ermor-dete der Rechtsterrorist im Paulusviertel in Halle die 40-jährige Jana L. und den 20-jährigen Kevin S. Das erste Opfer war auf dem Weg in ihre Wohnung im Paulusviertel, traf an der Synagoge auf den Täter, der ihr feige in den Rücken schoss. Kevin S. wurde in seiner Mittagspause in einem Döner-Imbiss ermordet. Auf der Flucht verletzte der Mörder das Ehepaar Jens und Dagmar Z. lebensgefährlich. Das mediale Echo und die Anteilnahme auf den neuen Tiefpunkt antisemitischer Anschläge in Deutschland war anfangs angemessen. Sehr schnell standen wieder andere Themen im Mittelpunkt. Auf Anregung von Pfarrer Thomas Ehgart (Bad Gandersheim) haben er selbst, Pfarrer Thomas Weißer (Seesen) und der stellv. Vors. der Propsteisynode Carsten Schillert, in Abstimmung mit Propst Thomas Gleicher und Pröpstin Elfriede Knotte, Banner und Plakate zum Volkstrauertag 2019 gestaltet. Vor dem und am Volkstrauertag 2019 möchte die Ev.-luth. Propstei Gandersheim-Seesen nicht nur der Opfer von Krieg, Vertreibung und Gewaltherrschaft gedenken. Die Opfer vom 9. Oktober 2019 und die versuchte Ermordung der Gottesdienstbesucher in der Synagoge von Halle dürfen nicht vergessen werden, sondern uns Mahnung sein. Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus! Stehen wir ein für Demokratie und Grundrechte!

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